Diagnostik Rind
Hier finden Sie alle verfügbaren Tests für Rinder.
Hier können Sie das Formular für Grosstiere herunterladen und ausfüllen : Untersuchungsantrag Grosstiere (PDF, 222 KB)
Die Preisliste finden Sie hier und die wichtigen Informationen für die Einsendung finden Sie am Ende der Seite
Abkürzung: Aus: Ausstrich ; EB: Eigenblut ; S: Serum ; HP: Heparin ; Ua : Untersuchungsantrag
Rind Blutuntersuchungen
| Nachweis von | Material | Methode |
|---|---|---|
| Anaplasma spp. Anaplasma spp.: Bakterien, die von Zecken übertragen werden und Blutzellen befallen. | Aus + 1 ml EB | Blutausstrich Blutausstrich: Ein Blutstropfen wird dünn auf ein Glasplättchen gestrichen, gefärbt und unter dem Mikroskop angesehen. |
| A. phagocytophilum A. phagocytophilum: Bakterien, die von Zecken übertragen werden und Blutzellen befallen. | 1 ml S, HP, EB | IFAT IFAT: Ein Bluttest mit Leuchtfarbstoffen. Unter einem speziellen Mikroskop leuchten die Abwehrstoffe des Tieres auf. |
| A. phagocytophilum A. phagocytophilum: Bakterien, die von Zecken übertragen werden und Blutzellen befallen. | 1 ml EB | PCR PCR: Ein Labortest, der das Erbgut des Erregers nachweist. Er ist sehr genau, ein negatives Ergebnis schließt den Erreger aber nicht sicher aus. |
| Babesia spp. Babesia spp.: Einzeller, die rote Blutkörperchen befallen. Sie werden von Zecken übertragen. | Aus + 1 ml EB | Blutausstrich Blutausstrich: Ein Blutstropfen wird dünn auf ein Glasplättchen gestrichen, gefärbt und unter dem Mikroskop angesehen. |
| B. divergens B. divergens: Einzeller, die rote Blutkörperchen befallen. Sie werden von Zecken übertragen. | 1 ml EB | PCR PCR: Ein Labortest, der das Erbgut des Erregers nachweist. Er ist sehr genau, ein negatives Ergebnis schließt den Erreger aber nicht sicher aus. |
| Fasciola hepatica Fasciola hepatica: Der Große Leberegel, ein Saugwurm, der in den Gallengängen der Leber lebt. | 1 ml S, HP, EB, M | ELISA ELISA: Ein Labortest, der über eine Farbreaktion Bestandteile des Erregers oder Abwehrstoffe des Tieres nachweist. |
| Trypanosoma spp. Trypanosoma spp.: Einzeller, die im Blut leben und meist von stechenden Insekten übertragen werden. | Aus + 1 ml EB | Blutausstrich Blutausstrich: Ein Blutstropfen wird dünn auf ein Glasplättchen gestrichen, gefärbt und unter dem Mikroskop angesehen. |
Rind Kotuntersuchungen
| Nachweis von | Material | Methode | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Protozoen Protozoen: Einzeller, zum Beispiel Giardien oder Kokzidien. | 10 g Kot | MIFC MIFC: Eine Speziallösung trennt das Fett aus dem Kot ab. So findet das Labor Einzeller wie Giardien leichter, gerade bei fettreichem Kot. | Eimeria, Giardia |
| Protozoen Protozoen: Einzeller, zum Beispiel Giardien oder Kokzidien. | 2 g Kot | IFA IFA: Ein Labortest mit Leuchtfarbstoffen. Unter einem speziellen Mikroskop leuchten Erreger oder Abwehrstoffe auf. | Giardia |
| Protozoen Protozoen: Einzeller, zum Beispiel Giardien oder Kokzidien. | 10 g Kot | Flotation, McMaster Flotation: Der Kot wird in einer schweren Salzlösung verrührt. Wurmeier und viele Einzeller steigen nach oben und werden dort unter dem Mikroskop gesucht. McMaster: Das Labor zählt die Eier in einer festgelegten Kotmenge. So zeigt sich nicht nur, ob Würmer da sind, sondern wie viele Eier das Tier ausscheidet. | Eimeria |
| Protozoen Protozoen: Einzeller, zum Beispiel Giardien oder Kokzidien. | 2 g Kot | ELISA ELISA: Ein Labortest, der über eine Farbreaktion Bestandteile des Erregers oder Abwehrstoffe des Tieres nachweist. | Giardia |
| Kokzidien Kokzidien: Einzeller, die im Darm leben und Durchfall auslösen können. | 2 g Kot | Nativausstrich Nativausstrich: Eine kleine Kotmenge kommt direkt unter das Mikroskop. Das braucht wenig Material, zeigt Parasiten aber nur, wenn sehr viele ausgeschieden werden. | Cryptosporidium |
| Nematoden Nematoden: Fadenwürmer, zum Beispiel Spulwürmer, Hakenwürmer oder Lungenwürmer. | 20 g Kot | Flotation, McMaster Flotation: Der Kot wird in einer schweren Salzlösung verrührt. Wurmeier und viele Einzeller steigen nach oben und werden dort unter dem Mikroskop gesucht. McMaster: Das Labor zählt die Eier in einer festgelegten Kotmenge. So zeigt sich nicht nur, ob Würmer da sind, sondern wie viele Eier das Tier ausscheidet. | Magen-Darm-Trakt |
| Nematoden Nematoden: Fadenwürmer, zum Beispiel Spulwürmer, Hakenwürmer oder Lungenwürmer. | 20 g Kot | Auswanderung Auswanderung: Der Kot kommt in Wasser. Lebende Larven wandern heraus und sinken nach unten. Dort sucht das Labor sie unter dem Mikroskop. | Lunge |
| Nematoden Nematoden: Fadenwürmer, zum Beispiel Spulwürmer, Hakenwürmer oder Lungenwürmer. | 20 g Kot | Larvenanzucht Larvenanzucht: Aus Eiern im Kot zieht das Labor Larven heran. An ihnen lässt sich erkennen, um welche Wurmart es sich handelt. | Art-/Gattungsdifferenzierung |
| Trematoden Trematoden: Saugwürmer, zum Beispiel der Große Leberegel. | 20 g Kot | Sedimentation Sedimentation: Schwere Eier, etwa von Saugwürmern, schwimmen nicht auf. Sie sinken im Wasser nach unten und werden dort unter dem Mikroskop gesucht. | |
| Zestoden Zestoden: Bandwürmer. | 20 g Kot | Flotation Flotation: Der Kot wird in einer schweren Salzlösung verrührt. Wurmeier und viele Einzeller steigen nach oben und werden dort unter dem Mikroskop gesucht. |
Rind Sonstige Untersuchungen
| Nachweis von | Material | Methode |
|---|---|---|
| Isolierte Ektoparasiten Isolierte Ektoparasiten: Parasiten von Haut oder Fell, die Sie abgesammelt haben, zum Beispiel Flöhe, Zecken oder Milben. | Ua | Differenzierung Differenzierung: Das Labor bestimmt unter dem Mikroskop, um welchen Parasiten es sich bei dem eingesandten Material handelt. |
| Isolierte Helminthenstadien Isolierte Helminthenstadien: Würmer oder Wurmteile, die Sie im Kot oder am Tier gefunden haben. | Ua | Differenzierung Differenzierung: Das Labor bestimmt unter dem Mikroskop, um welchen Parasiten es sich bei dem eingesandten Material handelt. |
Wichtige Informationen für die Probeneinsendung:
- Bitte vollständig ausgefüllten und aktuellen Untersuchungsantrag beilegen!
- Unterschrift von Einsender und Rechnungsempfänger erforderlich, wenn diese nicht identisch sind.
Geben Sie beim Ausfüllen der Anträge unbedingt folgende Daten an:
- Adresse: Tierarzt (Praxisstempel), Tierhalter
- Patient: Tierart, Geschlecht, Alter, Chip-Nummer/Tätowierung, Probenmaterial, ggf. Herkunft des Patienten bzw. Auslandsaufenthalte, vorherige Untersuchungen (bei Kontrolluntersuchungen)
- Symptome und Verdachtsdiagnose
- Rechnungsempfänger kennzeichnen
- Art der gewünschten Befundübermittlung (Email oder Post)
- Markierung der gewünschten Untersuchungen
Bitte unbedingt beachten: Ohne Unterschrift des Tierhalters zur direkten Liquidation ist keine Bearbeitung möglich. Nachforderungen je nach Probenmenge und -qualität: Serum, Plasma und Blut bis zu zwei Wochen, Kot bis zu 3 Tage.
Um unnötige Kosten zu vermeiden, stornieren Sie nicht benötigte Untersuchungen möglichst umgehend.
