Diagnostik Kameliden
Hier finden Sie alle verfügbaren Tests für Kameliden.
Hier können Sie das Formular für Grosstiere herunterladen und ausfüllen : Untersuchungsantrag Grosstiere (PDF, 222 KB)
Die Preisliste finden Sie hier und die wichtigen Informationen für die Einsendung finden Sie am Ende der Seite
Abkürzung: Ua : Untersuchungsantrag
Kameliden Kotuntersuchungen
| Nachweis von | Material | Methode | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Protozoen Protozoen: Einzeller, zum Beispiel Giardien oder Kokzidien. | 2 g Kot | IFA IFA: Ein Labortest mit Leuchtfarbstoffen. Unter einem speziellen Mikroskop leuchten Erreger oder Abwehrstoffe auf. | Giardia |
| Protozoen Protozoen: Einzeller, zum Beispiel Giardien oder Kokzidien. | 2 g Kot | Nativkotausstrich Nativkotausstrich: Eine kleine Kotmenge kommt direkt unter das Mikroskop. Das braucht wenig Material, zeigt Parasiten aber nur, wenn sehr viele ausgeschieden werden. | Cryptosporidium |
| Protozoen Protozoen: Einzeller, zum Beispiel Giardien oder Kokzidien. | 10 g Kot | Sedimentation Sedimentation: Schwere Eier, etwa von Saugwürmern, schwimmen nicht auf. Sie sinken im Wasser nach unten und werden dort unter dem Mikroskop gesucht. | Eimeria macusaniensis, E. cameli |
| Protozoen Protozoen: Einzeller, zum Beispiel Giardien oder Kokzidien. | 10 g Kot | Flotation, McMaster Flotation: Der Kot wird in einer schweren Salzlösung verrührt. Wurmeier und viele Einzeller steigen nach oben und werden dort unter dem Mikroskop gesucht. McMaster: Das Labor zählt die Eier in einer festgelegten Kotmenge. So zeigt sich nicht nur, ob Würmer da sind, sondern wie viele Eier das Tier ausscheidet. | Eimeria |
| Nematoden Nematoden: Fadenwürmer, zum Beispiel Spulwürmer, Hakenwürmer oder Lungenwürmer. | 20 g Kot | Flotation, McMaster Flotation: Der Kot wird in einer schweren Salzlösung verrührt. Wurmeier und viele Einzeller steigen nach oben und werden dort unter dem Mikroskop gesucht. McMaster: Das Labor zählt die Eier in einer festgelegten Kotmenge. So zeigt sich nicht nur, ob Würmer da sind, sondern wie viele Eier das Tier ausscheidet. | Magen-Darm-Trakt |
| Nematoden Nematoden: Fadenwürmer, zum Beispiel Spulwürmer, Hakenwürmer oder Lungenwürmer. | 20 g Kot | Auswanderung Auswanderung: Der Kot kommt in Wasser. Lebende Larven wandern heraus und sinken nach unten. Dort sucht das Labor sie unter dem Mikroskop. | Lunge |
| Nematoden Nematoden: Fadenwürmer, zum Beispiel Spulwürmer, Hakenwürmer oder Lungenwürmer. | 20 g Kot | Larvenanzucht Larvenanzucht: Aus Eiern im Kot zieht das Labor Larven heran. An ihnen lässt sich erkennen, um welche Wurmart es sich handelt. | Art-/Gattungsdifferenzierung |
| Nematoden Nematoden: Fadenwürmer, zum Beispiel Spulwürmer, Hakenwürmer oder Lungenwürmer. | Spezifische Anfärbung Spezifische Anfärbung: Eier des Roten Magenwurms werden gezielt gefärbt, damit sie sich von anderen Wurmeiern unterscheiden lassen. | Identifizierung von Haemonchus contortus | |
| Trematoden Trematoden: Saugwürmer, zum Beispiel der Große Leberegel. | 20 g Kot | Sedimentation Sedimentation: Schwere Eier, etwa von Saugwürmern, schwimmen nicht auf. Sie sinken im Wasser nach unten und werden dort unter dem Mikroskop gesucht. | |
| Zestoden Zestoden: Bandwürmer. | 20 g Kot | Flotation Flotation: Der Kot wird in einer schweren Salzlösung verrührt. Wurmeier und viele Einzeller steigen nach oben und werden dort unter dem Mikroskop gesucht. |
Kameliden Sonstige Untersuchungen
| Nachweis von | Material | Methode |
|---|---|---|
| Isolierte Ektoparasiten Isolierte Ektoparasiten: Parasiten von Haut oder Fell, die Sie abgesammelt haben, zum Beispiel Flöhe, Zecken oder Milben. | Ua | Differenzierung Differenzierung: Das Labor bestimmt unter dem Mikroskop, um welchen Parasiten es sich bei dem eingesandten Material handelt. |
| Isolierte Helminthenstadien Isolierte Helminthenstadien: Würmer oder Wurmteile, die Sie im Kot oder am Tier gefunden haben. | Ua | Differenzierung Differenzierung: Das Labor bestimmt unter dem Mikroskop, um welchen Parasiten es sich bei dem eingesandten Material handelt. |
Wichtige Informationen für die Probeneinsendung:
- Bitte vollständig ausgefüllten und aktuellen Untersuchungsantrag beilegen!
- Unterschrift von Einsender und Rechnungsempfänger erforderlich, wenn diese nicht identisch sind.
Geben Sie beim Ausfüllen der Anträge unbedingt folgende Daten an:
- Adresse: Tierarzt (Praxisstempel), Tierhalter
- Patient: Tierart, Geschlecht, Alter, Chip-Nummer/Tätowierung, Probenmaterial, ggf. Herkunft des Patienten bzw. Auslandsaufenthalte, vorherige Untersuchungen (bei Kontrolluntersuchungen)
- Symptome und Verdachtsdiagnose
- Rechnungsempfänger kennzeichnen
- Art der gewünschten Befundübermittlung (Email oder Post)
- Markierung der gewünschten Untersuchungen
Bitte unbedingt beachten: Ohne Unterschrift des Tierhalters zur direkten Liquidation ist keine Bearbeitung möglich. Nachforderungen je nach Probenmenge und -qualität: Serum, Plasma und Blut bis zu zwei Wochen, Kot bis zu 3 Tage.
Um unnötige Kosten zu vermeiden, stornieren Sie nicht benötigte Untersuchungen möglichst umgehend.
